Deutschland und seine Migranten

Holger Bonin vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).  Bonin hat anhand von Zahlen für das Jahr 2012 berechnet, dass Ausländer dem Staat durchschnittlich 3300 Euro mehr einbringen sollen, als sie ihn gekostet haben.

Hans-Werner Sinn, deutscher Ökonom, Hochschullehrer und Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung sieht das anders . Laut seinen Berechnungen soll ein Durchschnittsmigrant Deutschland unterm Strich 1800 Euro kosten.

Die Details zu diesen Streit, der in diesen Tagen im Internet breit getreten wird, können Sie nach Herzenslust  googeln.

Traurig ist, dass nun Migranten zu einem Produkt degradiert werden. Das erinnert mich an die Gewinn und Verlust - Diskussion über die Kosten der Kinder für ihre Eltern. Migranten einen ökonmischen Wert zuzuordnenen ist der falsche Ansatz einer Bewertung der Immigration.

Nach der Finanzkrise strömten viele Menschen aus anderen europäischen Ländern in unser Land um dort Arbeit zu suchen und finden.

Leistungsstarke Immigranten tragen zum wirtschaftlichen Erfolg und somit dem Sozialsystem Deutschlands bei.

Leistungsschwache Immigranten belasten die Kassen.


Versuchen wir doch einmal das Modell der kanadischen Immigrations- und Integrationspolitik für Deutschlands möglichem Weg zu einer modernen Immigrationspolitik heranzuziehen. Frei von jeglicher Ideologie. (Google erklärt es).

Hier eine Kurzerklärung:

Das kanadische Punktsystem  koppelt die Auswahl der Immigranten an die wirtschaftlichen und sozialen Bedürfnisse des Landes. Deutschland mit seinem demographischen Problem, einem ausgeprägten Sozialsystem und einer sehr starken Wirtschaftskraft sollte ein solches Modell genauer betrachten.

Übrigens, Deutschland ist nach den USA größtes Einwanderungsland. Böse Zungen behaupten:

Immigranten gehen in die USA um Leistungen zu bringen.

Immigranten gehen nach Deutschland um Leistungen zu erhalten.

Erlauben Sie mir einen Kommentar zu dem Migrantenstreit, der in diesen Tagen in den öffentlichen Medien ausgetragen wird.

Feudale Regierungen machen ihren Bürgen das Leben in jeglicher Hinsicht schwer. Menschen aus armen Ländern suchen neue Chancen oder Schutz in unserem Lande. Gutmenschen wollen die Welt retten. Rechtsradikale frönen ihrem allgeliebten Rassismus. Besorgte Bürger aus allen Schichten der Gesellschaft werden nicht ernst genommen. Realisten nicht gehört. Politiker leben in ihrer eigenen Welt der Luftschlösser.

Fazit:

Deutschland ist zukünftig auf eine kluge Einwanderungspolitik angewiesen. Die sichert unsere Wirtschaftskraft und einen nachhaltigen Wandel der Gesellschaft. Das gleiche gilt für Europa.

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Kommentare: 3
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    Tam Struck (Sonntag, 05 Februar 2017 11:46)


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